Zahltag für Heinz Jungwirth Letzte ÖOC-Chance für den ehemaligen Generalsekretär Heinz Jungwirth: Er muss seine Abfertigung zurückzahlen. Alle Kassabücher vor dem Jahr 2006 fehlen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. August 2009 um 14:51 Uhr

Zahltag für Heinz Jungwirth
Letzte ÖOC-Chance für den ehemaligen Generalsekretär Heinz Jungwirth: Er muss seine Abfertigung zurückzahlen. Alle Kassabücher vor dem Jahr 2006 fehlen

Salzburg - SN: Laut einem Artikel der Salzburger Nachrichten vom Samstag 01. August 2009 sind noch eine Menge alter Rechnunge  zwischen dem Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) und seinem ehemaligen Generalsekretär Heinz Jungwirth - der ja amtierender Vizepräsident des Österreichischen Bundesfachverbandes für Reiten und Fahren ist - offen. Diese soll er nun begleichen, befand das ÖOC am Mittwoch bei seiner in Baden abgehaltenen Vorstandssitzung.

Der SN-Artikel im weiteren Wortlaut:

"Jungwirth soll seine bfertigung zurückbezahlen, nachdem die interne Revision Unregelmäßigkeiten ergeben hatte. Doch bei diesen 180.000 Euro bleibt es nicht.

Auch die Gelder, die er aus der ÖOC-Kasse entnommen und für private Zwecke verwendet hatte, soll Jungwirth wieder zurückzahlen. Dabei handelt es sich nach aktuellem Ermittlungsstand um 72.000 Euro. Um dieses geld leistete sich jungwirth drei Autos gehobener Klasse und bezahlte außerdem 30.000 Euro in eine private lebensversicherung ein. Auch den Reitlehrer seines Sohnes liße er aus Deutschland auf ÖOC-Kosten zum Training einfliegen.

Bis kommenden Donnerstag hat Heinz Jungwirth Zeit, auf die Forderung des ÖOC einzugehen. Danach muss er das Geld binnen einem Monat zurückbezahlen. Ob damit alles beglichen ist, darf bezweifelt werden. Die Kassabücher vor 2006 sind nämlich allesamt spurlos verschwunden.

Über das Ausmaß der Jungwirth'schen Verfehlungen zeigte sich ÖOC-Vortsnadsmitglied Dieter Kalt überracsht und erschüttert. "Das muss sehr gut verschleiert gewesen sein. Das hat mich persönlich sehr betroffen gemacht", meinte Kalt.

525.000 Euro wofür?
Auch eine Zahlung über 525.000 Euro an eine Global Sports Agentur könnte das Interesse des Staatsanwalts erwecken: Hinter der Agentur steht eine Firma aus New Jersey, hinter dieser wiederum ein Montenegriner, der schon im Schmiergeld-Skandal um die Vergabe der Spiele an Salt Lake City 2002 eine Rolle gespielt hat. Adresse der Agentur: Wien, Marxergasse 25 - der Sitz des ÖOC..."

Quelle: SN vom 01.08.2009

 

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