CDI3* Vidauban (FRA)
Erfolgsserie für Stefan Peter in Vidauban

Frankreich ist immer eine Reise wert. Das gilt auch für den niederösterreichischen Dressur-Landesmeister Stefan Peter, der beim CDI*** inmitten der Provence einen Erfolg nach dem anderen für sich verbuchen konnte.

Zwei Siege, zwei dritte Plätze und einmal Vierter - besser hätte es für den heimischen Dressurreiter kaum laufen können. „Jetzt ist uns der Knopf aufgegangen, ich bin mehr als zufrieden mit den Ergebnissen in Frankreich“, freut sich der Steirer über die Erfolge.


Siegreich in Vidauban: Stefan Peter und Florinero © Privat

Bereits am vergangenen Mittwoch startete Peter seine Erfolgstour mit einem dritten Rang auf seinem Donnerhall-Sohn Don Walesko im Intermediate. Mit 65,632 Prozent reihte sich das Paar hinter dem Briten Michael Eilberg mit Marakov und der Deutschen Isabelle Hermann mit Number One ein. Dabei hatte der Tag reichlich unglücklich für den Dressurreiter begonnen. Kurz vor dem Start zog er sich einen tiefen Schnitt zwischen Daumen und Zeigefinger zu. „Es war ärgerlich. Eine Verletzung am Daumen schränkt einen natürlich ein, aber an aufgeben wurde nicht gedacht. Genäht wurde nach dem Bewerb, “ so Peter.
Siegreich in Vidauban: Stefan Peter und Florinero © Privat

Dass die Verletzung keine weiteren Auswirkungen auf seine Leistungen nach sich zog, zeigte der darauffolgende Tag: Mit dem neunjährigen Hannoveranerhengst Florinero konnte er im Prix St. Georges überzeugen. 69,974 Prozent bedeuteten den klaren Sieg vor Mads Hendliowitz aus Schweden und Henriette Andersen aus Großbritannien. Rang vier ging ebenfalls an Stefan Peter, diesmal im Sattel seiner achtjährigen Oldenburgerstute Rhapsodie.

Gleich zwei Mal in den Top drei war Peter dann im Intermediate am Freitag zu finden. 68,842 Prozent gab es von der Jury für seinen Ritt auf Florinero und damit einen weiteren Sieg bei diesem Turnier. Einen rot-weiß-roten Doppelsieg verhinderte lediglich die Britin Henriette Andersen mit Walocks Charm, die sich vor Stefan Peter und Rhapsodie (67,974) auf Rang zwei platzierte.  

„Am Samstag hat sich in der Kür leider ein kleiner Fehler eingeschlichen. Don Walesko ist aber momentan echt in Topform“, resümiert Stefan Peter und der mit dem elfjährigen Fuchshengst mit 68,350 Prozent und Rang zehn in weiteres Top-Ergebnis erritt.

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