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Bartlgut-Besitzer Wenzel und Edda Schmidt: Menschenrechte zählen im Pferdesportverband nicht – Klage gegen den OEPS in Vorbereitung


Auf ein faires Verfahren darf man im Berufungs- und Strafausschuss des Österreichischen Pferdesportverbandes (OEPS) nicht hoffen. Dressurreiterin Ulrike Prunthaller wurde in ihrer Berufungsverhandlung das Recht auf ein solches Verfahren (Artikel 6 der Europäischen Menschrechtskonvention) von Dr. Johann Lueger, dem Vorschussvorsitzenden, abgesprochen. Nun reichen ihre Arbeitgeber Wenzel und Edda Schmidt (Bartlgut) eine Klage in Millionenhöhe gegen den OEPS ein.


Am 25. Juni wurde die Berufung von Ulrike Prunthaller vom Berufungs- und Strafausschuss des Pferdesportverbandes zurückgewiesen. Dass Prunthaller in der Berufungsverhandlung wohl keine faire Behandlung erfahren wird, war ihr und ihren Arbeitgebern klar. Daher hat ihr Anwalt Dr. Karl Wagner in der Berufungsverhandlung dezidiert ein faires Verfahren gemäß Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention eingefordert. Dieses Begehren wurde von Ausschussvorsitzenden Dr. Johann Lueger jedoch abgeschmettert. Seine Begründung: Eine Verletzung des fairen Verfahrens liegt nicht vor, da die Menschenrechtskonvention im Schiedsgerichtsverfahren keine Anwendung findet. Wenzel und Edda Schmidt: „Diese Aussage von Dr. Lueger ist skandalös. Und Präsidentin Elisabeth Max-Theurer duldet und unterstützt das. Wir sind froh, dass wir nun an ein ordentliches Gericht gehen können und werden eine Klage in Millionenhöhe gegen den Österreichischen Pferdesportverband einbringen.“


Causa Prunthaller versus Pferdesportverband
Gegen die Dressurreiterin Ulrike Prunthaller wurden im Herbst 2011 Vorwürfe der Tierquälerei erhoben und ein Strafverfahren eingeleitet. Vorwürfe, die Prunthaller und die Besitzer ihrer Turnierpferde, Wenzel und Edda Schmidt, immer bestritten haben. Das Strafverfahren wurde im November 2011 von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis eingestellt.


Dennoch hat der Österreichische Pferdesportverband ein Disziplinarverfahren eingeleitet, das von allerlei Unregelmäßigkeiten geprägt war und darin gipfelte, dass Ulrike Prunthaller im Februar 2013 schuldig gesprochen wurde. Zudem war Prunthaller für ein halbes Jahr für Turniere in Österreich durch den Pferdesportverband gesperrt. National nimmt Prunthaller mittlerweile erfolgreich wieder an Turnieren teil.

Pressemeldung der Agentur Milestones Communications

Milestones in Communication
Alser Straße 32/3
A-1090 Wien
www.minc.at

Rückfragehinweis:
Mag. Marion Velik