CDIFritzens
18. Manfred Swarovski Gedächtnis-Turnier, CDI 4* am Schindlhof, Fritzens (T)
Zweiter Grand Prix-Sieg für Valentina Truppa


Zweiter Grand Prix-Sieg für Valentina Truppa. Auf ihrem Spitzenpferd Fixdesign Eremo del Castegno setzte sich das aktuelle Nummer-9-Duo der Welt im FEI-Ranking im Grand Prix (Qualifikation für die Grand Prix Kür) mit ausgezeichneten 76,553 Prozent durch. Gefolgt von Vorjahressiegerin Dorothee Schneider (GER) auf Kaiserkult (71,851) und der Nummer 2 der USA Tina Konyot auf Calecto V (70,787). Auf der Kleinen Tour siegte Dorothee Schneider vor Stefanie Palm, der Tiroler Sensationssiegerin von gestern.


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Stefanie Palm und Royal Happiness © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com


Das Schindlhof-Publikum darf sich heute schon auf den Special und die Kür von morgen freuen. In beiden Bewerben ist Valentina Truppa die große Favoritin. Die drahtige 27-jährige Carrabinieri aus Asti wird den Schindlhof als Generalprobe für ihre EM-Kür, die sie im August im dänischen Herning zeigen will nutzen.

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Holten sich heute den nächsten Sieg: Valentina Truppa (ITA) und Fixdesign Chablis © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com


Geglücktes Heim-Comeback der Hausherrin trotz knapp verpasster Qualifikation
Höhepunkt aus heimischer Sicht war der Auftritt von Evelyn Haim-Swarovski. Nachdem sie im Vorjahr erstmals bei ihrem Heimturnier nicht an den Start gegangen war, feierte die Hausherrin ihr Comeback auf Neuzugang Dorina, einer 11-jährigen Stute, die im Vorjahr noch bei Olympia für Norwegen gegangen war. Viel Applaus, 66 Prozent und als Sechzehnte die Qualifikation für die Kür der besten Fünfzehn um 0,128 Prozentpunkte verpasst. „Wir haben einige Fehler gemacht, aber es hat viel Freude gemacht, als Lokalmatador vor so einer schönen Kulisse zu reiten.“ Schon beim Einreiten hatte Evelyn Haim-Swarovski die Herzen der Zuseher und die Lacher auf ihrer Seite, als sie lautstark hunderten Tribünengästen lächelnd zurief: „Bloß nicht klatschen, das mag sie gar nicht!“ Morgen Früh im Grand Prix Consolation (ab 8 Uhr) darf den beiden trotzdem wieder geklatscht werden.


Dorothee Schneider siegt auf Max-Theurers Fackeltanz in der Kleinen Tour
Dorothee Schneider schlug in der Kleinen Tour zurück – nach Platz 2 im Prix St. Georges hinter Stefanie Palm, die damit den ersten Tiroler Sieg am Schindlhof seit 18 Jahren feiern durfte, tauschten die Amazonen heute in der Intermediaire I die Plätze. Elegante 73,342 Prozent erreichte die deutsche Olympia-Silbermedaillengewinnerin auf Fackeltanz OLD, einem 8-jährigen Oldenburger Hengst im Besitz von Olympiasiegerin Elisabeth Max-Theurer.


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Dorothee Schneider (GER) und Fackeltanz OLD © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com


Gestern eilte Dorothee Schneider unmittelbar nach ihrem Ritt im Prix St. Georges, der ihr Platz 2 bescherte, in Richtung Flughafen Innsbruck um ihren Flug nach Frankfurt zu erwischen und verpasste so die Siegerehrung, heute nahm sich die Vorjahres-Siegerin von GP und GP Kür am Schindlhof wieder gerne Zeit. „Jetzt kann ich das Turnier hier richtig genießen“, lacht die Framersheimerin. Gestern war die Dressurausbilderin noch nach ihrem Flug mit dem Auto von Frankfurt ins 230 Kilometer entfernte Perl-Borg im Saarland nahe der Luxemburger Grenze gefahren, um am Peterhof Pferde zu reiten mit denen Schneider nächste Woche dort beim CDI4* gehen wird. Und die ganze Strecke wieder zurück nach Fritzens. Hoher Aufwand? „Wenn ich etwas mache, dann ordentlich.“ Stimmt. Zum Beispiel mit dem Sieg mit der bisherigen Bestmarke von 73,342 Prozent im Intermediaire für den lebendigen 8-jährigen Hengst Fackeltanz OLD. „Gestern im St. Georg hatten wir noch zwei, drei kleine Fehler. Heute war Fackeltanz schon beim Abreiten sehr konzentriert. Er ist für seine 8 Jahre schon sehr sicher“, lobt Dorothee Schneider das Potenzial des Oldenburger Hengstes von Elisabeth Max-Theurer.


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Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung © Maximilian Schreiner
www.im-blickpunkt.com


Bewerb 4 Grand Prix – Qualifikation für Grand Prix Kür
1. Valentina Truppa (ITA), Fixdesign Eremo del Castegno – 76,553 Prozent
2. Dorothee Schneider (GER), Kaiserkult TSF – 71,851
3. Tina Konyot (USA), Calecto V – 70,787
4. Matthias Kempkes (GER), Riccoletto – 70,021
5. Claire Gosselin (FRA), Karamel de Lauture – 68,681
6. Hannah Biggs (GBR), Weltzin – 68,489
7. Micol Rustignoli (ITA), Corallo Nero – 67,936
8. Borja Carrascosa Martinez (SPA), PSI de Caprio – 67,894
9. Caroline Häcki-Rindlisbacher (SUI), Rigoletto Royal CH – 67,723
10. Elena Sidneva (RUS), Romeo-Star – 67,574
11. Martin Hauptmann (AUT), Frechdachs H – 67,383
12. Stefanie Weihermüller (GER), Fantomas 21 – 67,319
13. Pierre Subileau (FRA), Talitie – 66,553
14. Max Wadenspanner (GER), Bandor – 66,511
15. Belinda Weinbauer (AUT), Debut Dallas – 66,128

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Bewerb 3 Intermediaire I
1. Dorothee Schneider (GER), Fackeltanz OLD – 73,342 Prozent
2. Stefanie Palm (AUT), Royal Happiness – 71,316
3. Karin Rehbein (GER), Royal Princess M – 70,5
4. Jennifer Hoffmann (USA), XXXL Rubinio NRW – 70,211
5. Tatjana Svehla (AUT), Donaublick – 68,579
6. Louise Almlund Lokken (NOR), Mr. Gold G – 68,026
7. Christilot Boylen (CAN), Hudson 18 – 67,974
8. Caroline Kottas-Heldenberg (AUT), Dark Rose – 67,605
9. Stefanie Weihermüller (GER), Wunderkind 9 – 67,510
10. Bianca Kasselmann (GER), Powerfee GB – 67,447


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Weitere Infos auf www.schindlhof.at und www.facebook.com/Schindlhof


Livestream unter www.clipmyhorse.de


Quelle: Pressemitteilung


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